DELEUZE: EINE PHILOSOPHIE DER BEGRIFFE
Richard HEINRICH

Inhalt

1. VORWORT

1.1. Daten

Vorlesung im SS 12

#180121

SE, 2 Stunde(n), 3 ECTS credits

Anrechenbarkeit: MA M3

Hoersaal 2i NIG 2.Stock, Dienstag 14:30 bis 16:00

Beginn 6. Maerz

1.2. Allgemeines zum Inhalt

Nach einer Einfuehrung (0) zu Deleuze sind an thematischen Schwerpunkten vorgesehen: (1) Die Thesen ueber das Verhaeltnis von Begriffen, Funktionen, Perzepten und Affekten in 'Qu'est-ce que la philosophie'; (2) 'Begriff' in der Geschichte der Philosophie; (3) 'Begriff' in Deleuze's Buechern ueber Leibniz, Hume und Kant; (4) systematische Zusammenhaenge mit den Begriffen Zeichen, Leben, Kreativitaet und Individualitaet

2. LITERATUR UND WEB-LINKS

2.1. Literatur

Ausgewaehlte einfuehrende Buecher

Ausgewaehlte Abschlussarbeiten

Werkverzeichnis

2.2. Links

Deleuze in der Stanford Encyclopedia

deleuze-web

Auf meiner homepage:

3. VORLESUNGEN

Wir koennen die Vorlesungen als mp3-files in der audiothek zum anhoeren oder zum download ausstellen - danke an alle, die daran mitwirken!

3.1. Erste Vorlesung

Ich habe ueber die Formalia gesprochen (Anrechenbarkeit etc), dann - unter Bezug auf Foucaults Ausspruch von dem ‘Jahrhundert das eines Tages - vielleicht - deleuzianisch werden wird’ - ueber die Gegenwart und Gegenwaertigkeit der (deleuzianischen) Philosophie. Dann noch ueber das Verhaeltnis der Philosophie zu ihrer Geschichte (das ‘Philosophie-Werden’), und schliesslich ueber die besondere Art, wie Deleuze klassische philosophische Texte interpretiert.

1.vl - mp3

3.2. Zweite Vorlesung

Was hat es mit Deleuze's Interesse an Begriffen auf sich? Unter welchen Gesichtspunkten koennen wir uns sinnvoller Weise damit auseinander setzen? Drei Gesichtspunkte:

Etwas zu dem ersten Punkt: Der Freund. Der Zeitpunkt. Der Ort.

Ueber den ‘Freund’ habe ich etwas ausfuehrlicher gesprochen. Einen sehr schoenen Text dazu koennen Sie hier finden - er ist von Mathias Schoenher, der an einer Dissertation arbeitet, die viel mit unserem Thema zu tun hat.

2.vl - mp3

3.3. Dritte Vorlesung

Begriff und Immanenzplan. Was heisst, in Bezug auf den Immanenzplan, 'Voraussetzung'?

Kontraste verschiedener Art, in denen der Begriff steht.

Beispiel fuer die Bildung einer Allgemeinvorstellung.

3.vl - mp3

3.4. Vierte Vorlesung

Das (positive) Beispiel des 'Anderen'. Begriff und Kreativitaet.

4.vl - mp3

3.5. Fünfte Vorlesung

Zwei Punkte in Ergaenzung zu den letzten Vorlesungen: 1. Verlangsamung des Denkens durch Bindung an einen formalen Rahmen (Beispiel: Eine moegliche Abbiegung in die Relationenlogik, die aus dem Beispiel des ‘Anderen’ motiviert ist; 2. eine Nebenbemerkung zu der Frage der Seltenheit oder Ubiquitaet des Denkens (Vergleich von Kant, Frege, Descartes).

Ueberlegungen zu dem Thema ‘synthetisches Denken’ (Beispiel aus Descartes' ‘Regulae ad directionem ingenii’, bes. 7. Regel.

5.vl - mp3

3.6. Sechste Vorlesung

Verschiedene Ueberlegungen, die von Descartes' ‘Synthese durch beschleunigte Wiederholung’ angeregt sind:

6.vl - mp3

3.7. Siebente Vorlesung

David Hume: Zuerst der Anfang des zweiten Kapitels von ‘Differenz und Wiederholung’, wo vor allem Affinitaeten zu der Descartes-Stelle aus der 7. Regel sichtbar werden: Die Einbildungskraft wirkt kontrahierend, ihre Synthese ist autonom gegenueber Gedaechtnis und Verstand (ist ‘passiv’).

Dann das Hume-Buch, vor allem mit Bezug auf den ‘Treatise’. Die Einbildungskraft wird zum Vermoegen unter der Leitung der Prinzipien der Assoziation. Charakterisierung des Vermoegens durch Regeln.

7.vl - mp3

3.8. Achte Vorlesung

Die deleuzianische Version eines ‘Denkens unter ausserem Anstoss’ im dritten Kapitel von ‘Differenz und Wiederholung’: von der Erschuetterung der Seele (sentiendum) zum cogitandum.

8.vl - mp3

3.9. Neunte Vorlesung

Noch einmal ueber die Begriffe ‘memorandum’ und ‘cogitandum’.

Beginn mit Kant: zweiter Abschnitt der Kategoriendeduktion in der ersten Auflage der KrV.

9.vl - mp3

3.10. Zehnte Vorlesung

Ausfuehrlicher zur reproduktiven Synthese und zur Rekognition im Begriff in der Kategoriendeduktion der ersten Auflage der KrV: Synthese der Einbildungskraft gegen Einheit des Begriffes. Akzentverlagerung in der zweiten Auflage (alle Verbindung geht auf den Verstand zuruck). Beginn mit dem Thema: Begriff und Urteil.

10.vl - mp3

3.11. Elfte Vorlesung

Kant, Deleuze und Frege ueber Funktion und Begriff.

11.vl - mp3



Richard HEINRICH . Datum: 2012
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